Hohe Verbrauchsmengen.
Bei großen Strom- und Gasmengen wirken sich schon kleine Preisunterschiede je kWh deutlich auf die Produktionskosten aus.

Branchenlösung
Hohe Verbrauchsmengen, Lastgänge und Produktionsplanung stellen besondere Anforderungen an den Energieeinkauf. Compared Energy unterstützt Industrieunternehmen bei der passenden Beschaffungsstrategie.
Ihre Herausforderung
In Produktionsbetrieben ist Energie ein direkter Bestandteil der Herstellkosten. Entscheidend ist nicht nur der Preis, sondern wie gut der Vertrag zum tatsächlichen Verbrauchsverhalten passt.
Bei großen Strom- und Gasmengen wirken sich schon kleine Preisunterschiede je kWh deutlich auf die Produktionskosten aus.
Ob Ein-, Zwei- oder Dreischichtbetrieb: Der Lastgang mit seinen 15-Minuten-Werten zeigt, wann Energie benötigt wird – und beeinflusst die Angebote der Versorger.
Kurzzeitige Leistungsspitzen, etwa beim Anfahren von Anlagen, wirken sich auf Netzentgelte und die Bewertung des Profils aus.
Ändert sich die Produktion, weicht der Verbrauch von der vereinbarten Menge ab. Toleranzbänder im Vertrag bestimmen, was dann passiert.
Wann und in welchen Mengen eingekauft wird, ist eine Risikoentscheidung, die zur Planung und zur Risikobereitschaft des Unternehmens passen sollte.
Energieversorgung
Industriebetriebe mit hohem Verbrauch sind in der Regel RLM-Kunden. Ihr gemessener Jahreslastgang bildet die Grundlage für individuelle Angebote und für Beschaffungsmodelle, die über einen klassischen Festpreis hinausgehen. Bei mehreren Werken kann eine gemeinsame Ausschreibung sinnvoll sein, ohne die Besonderheiten der einzelnen Standorte aus dem Blick zu verlieren.

Strom treibt Maschinen, Druckluft, Kälte und Beleuchtung. Der Lastgang zeigt, wie gleichmäßig oder schwankend Ihr Bedarf über den Tag und die Woche verteilt ist – das ist für die Preisbildung wesentlich.
Gas wird häufig für Prozesswärme, Trocknung oder Hallenheizung eingesetzt. Hier spielen Leistungsbedarf, saisonale Schwankungen und die Laufzeit der Verträge eine wichtige Rolle.
Beschaffungsmodelle
Für Industrieunternehmen kommen grundsätzlich alle Beschaffungsmodelle infrage – auch Kombinationen daraus. Welche Strategie geeignet ist, hängt unter anderem von Verbrauch, Lastprofil, Vertragslaufzeit und Risikobereitschaft ab.
Ein fester Preis über die Vertragslaufzeit erleichtert die Kalkulation von Produktionskosten.
Einkauf in mehreren Teilmengen zu unterschiedlichen Zeitpunkten, um das Zeitpunktrisiko zu verteilen.
Mengen für künftige Lieferjahre werden vorab zu Terminmarktpreisen gesichert.
Ein Teil der Menge kann marktpreisorientiert bezogen werden, während eine Grundmenge abgesichert ist.
Der Bedarf wird zu vielen Zeitpunkten am Termin- und Spotmarkt beschafft – das glättet Preisschwankungen und verbindet Preissicherheit mit Marktchancen.
Ablauf
Bei größeren Unternehmen auf Wunsch zusätzlich: weitere Markt- und Vertragsbegleitung.
Passende Leistungen
FAQ
Eine professionelle Ausschreibung lohnt sich für RLM-Kunden grundsätzlich: Versorger kalkulieren auf Basis Ihres konkreten Lastgangs, und erst der direkte Vergleich mehrerer Angebote zeigt, welche Konditionen am Markt tatsächlich erzielbar sind. Besonders wirkungsvoll ist sie vor auslaufenden Verträgen, bei steigenden Mengen oder wenn mehrere Standorte gebündelt werden.
Der Lastgang zeigt den Verbrauch in 15-Minuten-Werten. Versorger kalkulieren daraus, wie aufwendig die Belieferung ist. Ein gleichmäßiges Profil wird anders bewertet als ein Profil mit starken Spitzen.
Neben Festpreis und Tranchen gibt es weitere Modelle – etwa Terminmarkt, Spotmarkt oder die strukturierte Beschaffung, die beide Märkte kombiniert. Welches passt, hängt von Verbrauch, Lastprofil, Laufzeit und Risikobereitschaft ab. Wir finden gemeinsam mit Ihnen den passenden Vertrag.
Ja. Mehrere Werke oder Standorte können gemeinsam angefragt werden. Lastgänge, Lieferbeginn und Vertragsbedingungen werden dabei je Standort berücksichtigt.
Bei größeren Verbräuchen empfiehlt sich ein Vorlauf von mehreren Monaten, bei Tranchen- oder Terminmarktmodellen oft deutlich mehr. So bleibt Zeit für Datenaufbereitung, Angebotsvergleich und die Wahl des Einkaufszeitpunkts.
Dafür gibt es flexible Vertragsmodelle. Viele Verträge enthalten Volumentoleranzen, andere erlauben eine Anpassung der Mengen während der Laufzeit. Geplante Änderungen berücksichtigen wir bereits in der Ausschreibung, damit Mehr- oder Mindermengen nicht zu unerwarteten Kosten führen.
Kostenlos und unverbindlich. Sie entscheiden über ein konkretes Angebot.